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(30.06.2004) Am 19.05.04 hatte das Warten für meine Partnerin, ihre Schwester und mich ein Ende. Pünktlich um 7.30 Uhr startete unser Flieger von Hamburg über London nach Atlanta. Für mich war es der erste Flug, und ich war entsprechend nervös. Beim Start hatte ich ein Kribbeln im Bauch, aber es war phantastisch, und so genoss ich den Flug in vollen Zügen. Als wir am Nachmittag um 16.15 Uhr Ortszeit in Atlanta landeten, hatte man nicht das Gefühl ca. 9 Stunden im Flugzeug gesessen zu haben. (Foto 1) Das Auschecken und die Zollkontrolle ging wieder erwarten schnell, und so waren wir bereits 2 Stunden später im Hotel, wo wir unsere erste Nacht verbrachten. Am nächsten Morgen holten wir unser Auto ab, und das Abenteuer Amerika begann. (Foto 2)
Von Atlanta (Georgia) aus ging es auf dem Interstate 75 zunächst nach Chattanooga. Für die ca. 190 km haben wir uns Zeit gelassen um die ersten Eindrücke einer ungewohnten, phantastischen Landschaft in uns aufzunehmen. In Chattanooga, einer auffallend sauberen und modernen Stadt, machten wir zwei Tage Station. Von dort aus besuchten wir „Ruby Falls“ einen Wasserfall mitten in einer Höhle, und bestaunten das größte Süßwasseraquarium der Welt. Von Chattanooga aus ging es dann auf dem Interstate 24 direkt in das Mekka der Country Music nach Nashville/Tennessee. Je näher wir unserem Ziel kamen, umso nervöser wurde ich, und als dann die Sky Line vor uns auftauchte hatte ich doch einen dicken Kloß im Hals und ich hätte heulen können vor Freude. Mein großer Traum hatte sich erfüllt, endlich war ich da: in der „MUSIC CITY USA“ Von unserm Hotel hatten wir etwa 15 Minuten Fußweg bis zum Broadway wo sich die Musikkneipen wie der berühmte „Wildhorse Saloon“ das „Legend`s Corner“ oder das „Hard Rock Cafe“ befinden. Tagsüber hat man dort kaum Leute gesehen, und so sind wir erstmal zur Visitor Information gegangen, die sich im Gaylord Entertainment Center befindet. Dort gab es dann gleich das erste Highlight: am Abend sollten dort Martina McBride & Alan Jackson auftreten und wir haben tatsächlich noch Karten für dieses Event bekommen. Den ersten Tag in Nashville und gleich zwei Superstars live erleben – Herz was willst du mehr. Das Konzert war mit ca. 15 000 Leuten total ausverkauft und es war genial. Am nächsten Tag haben haben wir dann die „Opry Mills“ besucht, ein riesiges Shopping Center mit etwa 200 Geschäften, Bars und Restaurants. Den Höhepunkt hier bildete ein besuch der weltberühmten „Grand Ole Opry“. Es war unglaublich für mich, tatsächlich in diesem ehrwürdigen Gebäude zu sein, die Räume zu betreten, wo sich die ganz großen der Country Music auf ihre Auftritte vorbereiten. Zum Schluss standen wir alle auf der Bühne, und hier sollte sich mein allergrößter Wunsch erfüllen. Ich durfte in der „Grand Ole Opry“ einen Titel singen!! Es war ein ein tolles Gefühl und ich werde diesen Tag immer in Erinnerung behalten. Von Nashville aus besuchten wir dann noch die „Jack Daniel`s Distillery“ in Lynchburg. Hier ist es tatsächlich wie in der Werbung, ruhig, beschaulich, und es gibt wirklich nur eine Ampel. Am letzten Abend in Nashville machten wir noch eine Fahrt auf dem Cumberland River mit der „General Jackson“ und bestaunten von der Wasserseite die erleuchtete Sky Line einer tollen Stadt, die ich (so Gott will) bestimmt noch einmal besuchen werde. (Foto 3) Von Nashville aus fuhren wir auf dem Interstate 40 in Richtung Knoxville und von dort aus weiter nach Pigeon Forge, bekannt vor allem durch den durch den Freizeit Park „Dooley Wood“ der von Dolly Parton gegründet wurde, und in dem sie von Zeit zu Zeit auch selber auftritt. Etwa 5 Meilen hinter Pigeon Forge liegt Gattlinburg, eine kleine gemütliche Stadt am Rande der „Great Smoky Mountains“. Hier machten wir noch drei Tage in Natur Pur, und genossen eine wirklich großartige Landschaft. (Foto 4) Der einzige Wehrmutstropfen war ein Besuch im „Cherokee Indian Reservation“, das in einigen Broschüren als Touristenfalle ausgeschrieben wurde, und ich kann das nur bestätigen. Ein Indianertreffen verschiedener Stämme – ein so genanntes Pow Whow – hatte außer ein paar lustlos vorgeführten Tänzen nichts zu bieten, aber dafür hatte sich der Eintritt gewaschen. Für ein Foto mit einem Indianer od. einem Baby Alligator musste man bis zu 5 Dollar zahlen. Das wollen wir dann auch schnell wieder vergessen. Von Gattlinburg sind wir dann durch North & South Carolina nach Savanna gefahren. Hier haben wir noch einen Badetag am Atlantik verbracht und uns die wunderschöne Stadt angesehen, wo viele Szenen des Filmklassikers „Vom Winde verweht“ entstanden.
Von Savanna sind wir zurück nach Atlanta, wo ich nach 11 Jahren meine Schwester wieder getroffen habe, die extra aus Colorado, wo sie seit 13 Jahren lebt, eingeflogen ist um uns zu sehen. Zusammen haben wir uns noch Atlanta angesehen, und einen Schönen Tag verbracht. Am 02. 06. hieß es dann Abschied nehmen. 14 Tage USA lagen hinter uns und wir haben wirklich eine menge gesehen. Man hat mir vor der Reise gesagt „man kann Amerika entweder lieben, oder es hassen“. Ich habe mich unendlich verliebt, und ich hoffe, dass es mir vergönnt ist dieses Land noch einmal zu besuchen. (Foto 5)
Ein Bericht von Kurt – Kuddel - Zink
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